Bogenšperk (Hofburg, Gehöft)
Wagensperg

16. Jahrhundert

Die erste Erwähnung der Familie Wagen (aber noch nichts genaueres über dem gehöft), begegnen wir schon im Jahre 1463 (nach dem Valvasor schon ein Jahr früher), mie der Erwähnung des Balthasars - Boltežar Wagen. Im Jahr 1477 ist als Besitzer des Gehöffs sein Sohn Berthold bezeugt worden. Daher ist es zweifellos, dass die Entstehung des Gehöftes mit der Familie Wagen, die in dieser Zeit Besitze auch in Steiermark hatte, verbunden ist. Mit der Balthasars Heirat mit Veronika Lichtenberg sind sie schon Ende des 15. Jahrhunderts zu dem Besitz des naheliegenden Lichtenberg gekommen und damit beide Herrschaften in gemeinsamen Familienbesitz verbunden worden sind. Es erschliesst sich, dass das Gehöft von dem Erazen Wagen erbaut worden ist, beiläufig in der Zeit des starken Erdbebens im Jahr 1511( der unter anderem auch Lichtenberg sehr beschädigte) und in der Zeit seines Todes in dem Jahr 1522. Die erste ausschliessliche Erwähnung von dem Bogensperg datiert aus dem Jahr 1533, wenn der Schlossverwalter Jurij Benčič erwähnt worden ist - Jorg Wentschitsch phleger zu Wagensperg. Die nächste ist aus dem Jahr 1544, wenn Hans Wagen zu Wagensperg.erwähnt worden ist. Der letzte der Söhne vom Kristof Wagen, Jurij, wollte das Gehöf im Jahre1627 den Augustiner überlassen, wo er, kränklich, wohnte, aber alles entwickelte sich nich nach seinem Willen. Wegen der Schulden hat das Gehöf nach seinem Tod im Jahr 1630 zuerst sein Hauptgläubiger Horacius Carminelli bekommen, nach ihm aber noch Kristof Gottschedt und Jurij Kheysell, demder Sohn Franc Albreht Kajzel folgte. Von ihn haben den alten Lichtenberg und Bogensperg Besitz am 27. September 1672 Janez Vajkard Valvasor und seine Frau abgekauft, jedoch mussste der l Historiographe wegen den Schulden, die er sich vor allem mit der Ausgabe seiner Die Ehre des Herzogtum Krain, beide Herrschaften schon im Jahre 1692 verkaufen. Es folgten die Eigentümer Janez Andrej pl. Gandini, nach ihm seine Tochter Marija Frančiška Ivana verh. Höffern, nach dem Jahr 1774 Mihael Skubej, im Jahr 1791 Janez Štefan Wogathay, im Jahr 1853 Weriand Fürst Windischgrätz, die bis zum Ende des zweiten Weltkrieges die Besitzer gewesen sind. Während des Krieges war im Gehöft ein Besatzungsstützpunkt . Zwischen den Jahren 1949 und 1964 wohnten inm iGehöf die Jesuiten, nach dem Jahr 1972 wurde mit Renowierung begonnen und Stufenweise in ein Museum mit einer Gastwirtschaft umgestaltet. In der Verbindung mit Bogensperk wird immer J. V. Valvasor erwähnt. Zu seinem bedeutendsten Werk zählen wir Die Ehre des Herzogtums Krain, die im Jahre 1689 im Nürnberg erschinen ist. Valvasor hatte selbst eine reiche Bibliothek , die er aber nach seinem finanziellen Untergang im Jahr 1692 den Zagreber Jesuiten verkaufte. Im selben Jahr verkaufte er auch das Schloss und begab sich nach Krško, wo er im Jahr 1693 verstarb. Heute bietet uns das Schloss einen Einblick in das Leben und das Werk von dem J.V. Valvasor, im Schloss sind einige thematische Ausstellungen und Zimmer errichtet, die aber leider nicht die Epoche des Weilen vom J.V. Valvasor in diesem Schloss darstellen. Auf diesem Schloss werden auch Trauungen veranstaltet, die hier sicher etwas besonderes sind. Zu erwähnen sind noch einige Sammlungen und Thematische Zimmer im Schloss: »Das Hexenzimmer« , »Trauungszimmer«, »Jägerzimmer«, »Trachten«, Geologische Sammlung, Geodetische Sammlung usw.

Literatur:
Javni zavod Bogenšperk: "Bogenšperk - Dobrodošli na Gradu", brochure
Stopar, Ivan, Dr.: "Gradovi na Slovenskem", Cankarjeva založba, 1987, ISBN 86-361-0280-4
Kontakt:
Javni zavod Bogenšperk
Tomazinova ulica 2
1275 Šmartno pri Litiji
Tel.: 01 898 78 67, 01 898 76 64 or 041 703 992
e-mail: bogensperk@siol.net
Web Verbindungen:
http://www.bogensperk.si
Bogenšperk Castle: Valvasor collection
Veranstaltungen:
Konzerte der klasischen Musik, Sängerchore, Sommer Ritterspiele vom Valvasor in Zusammenfügung mit dem Mittelalterlichen Tag an jedem ersten Sonnteg im September (?).
GPS koordinaten:
N 46° 1.419' E 14° 51.433'

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Vor dem Schloss befindet sich ein kleiner Parkplatz
Blick zum Schloss aus der Westlichen Richtung neben der Eingangszaun
Blick nach links von dem Eingang in das Schloss
Die Hofarkaden des West (Ost) und Nordtraktes
Der Osttrakt mit dem Urtürmchen, Brunnen im Vorhaus und dem Gasthaus "Krčma"
Arkaden im ersten Stock des Nordtraktes, der gewölbt und bemalt ist
Terasse im ersten Stock über dem Schlosseingang
Balkon genau über dem Haupteingang in das Schloss
Blick vom Atrium gegen südost
Turm, der einst höher war um ein Stockwerk (nach einigen Behauptungen um zwei)
Turm, Valvasor hat geschrieben, dass es oft mit dem Blitzschlag getroffen wurde.
Blick zum Schloss aus der Südwestlichen Seite.
Westliche Fasade
Noch ein Blick izum Haupteingang in das Schloss, sichtbar sind die Blitzableiter, die bezeugen, dass noch heute die Blitze da oft einschlagen
Blick zur Nordwand des Schlosses
Flur im ersten Stock vor dem Eintritstor in den Trausaal
Trausaal, im Hintergrund der Wappen vom Valvasor
"Hexen" Zimmer, Aberglaube nach der Volksüberlieferung
So gennantes „Trauzimmer“
Arbeitszimmer vom Valvasor in dem sich vier Marmorsäulen befinden
Druckmaschine mit der Presse, die Holzdecke ist noch erhalten
Arbeitstisch vom Valvasorj (nicht original
"Slava vojvodine Kranjske" „Die Ehre des Herzogtums Krain“(Original) und sein Buch der Landeswapen (Replike)
Blick auf Steinstruktur hinter dem Schloss, die bezeugt, dass das Schloss auf dem Felsen gebaut ist, der eine Stützung vor etwaigen Erdbeben ist.
Almanachs Zeichnung vom Bogensperk (2. Hälfte des 17. Jahrhunderts
Bogensperk in der Valvasors Die Ehre des Herzogtums Krain, XI. Buch, Seite. 620 (iersch. 1689)
A. Trost, Bogensperk, Kupferstich in der Valvasors Topographie
Die Wappen, in dem Schlosshof eingebaut: das neue Wappen der Wagen (Krištof I.) iaus dem Jahr 1558 (links) und Wappen der Liechtenberger (-steiner?) mit dem Wappen der Wagen (rechts)
Grabstein des Erasmus Wagen, gestorben im Jahr 1522 (ž. c. Šmartno pri Litiji)
Grabstein des Herren von Velenje Hans Wagen Wagensperk, gestorben im Jahr 1553 ( eingebaut in die Tochterkirche des Muttergottes in v Velenje)
Bogensperk auf der alten Ansichtskarte (1908)
M. Greischer: J. V. Valvasor, Kupferstich


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